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 Das Gesetz der Krieger - Das fehlende Gesetz (WaCa Geschichte)

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BeitragThema: Das Gesetz der Krieger - Das fehlende Gesetz (WaCa Geschichte)   Di 29 Jul - 21:25

Als ich damals das Buch "Warrior cats - Das Gesetz der Krieger" gelesen habe, ist mir etwas aufgefallen: Es stand dort ja gar nichts drin zu dem Gesetz, dass Heilerinnen keine Jungen bekommen dürfen. Und so entstand die Idee für diese Kurzgeschichte. ^^ Ich hoffe, sie gefällt euch! Smile

Herzblatt lag in ihrem Nest im Heilerbau und schaute durch das schützende Blätterdach in den klaren Nachthimmel. Ihr Kopf fühlte sich heiß und schwer an, doch sie konnte einfach noch nicht schlafen. Immer wieder musste sie sich die winzigen kleinen Wesen ansehen,die sich an ihren Bauch kuschelten und zufrieden ihre Milch tranken.Stolz glühte in ihren Bauch, und ihr Herz fühlte sich federleicht an. Endlich waren ihre Jungen auf der Welt! Die letzten Tage waren wirklich nicht leicht gewesen. Ihr Bauch war so schwer geworden, dass sie es kaum aus dem Lager des Schattenclans geschafft hatte, um Kräuter zu sammeln. Die Blattfrische neigte sich ihrem ende, und die Schüler waren zu beschäftigt damit, den Frischbeutehaufen aufzufüllen, um ihr zu helfen. Auch ihr Gefährte und Anführer Tupfenstern hatte leider zu viel mit den Patrouillieren zu tun. Als Herzblatt damals als Heilerin angefangen hatte, bestand sofort ein festes Band der Verbundenheit zwischen ihr und dem jungen Anführer. Sie waren die einzigen im Clan, die sich mit dem Sternenclan die Zunge gaben, und das brachte die beiden aneinander näher. Schließlich wurde aus ihrer Freundschaft Liebe. Die rot-weiße Kätzin liebte seine ruhige, nachdenkliche, und doch starke Art, die für einen Schattenclan Krieger sehr ungewöhnlich war. Als Herzblatt merkte, dass sie Jungen erwartete, hatten sich beide wahnsinnig gefreut.
"Diese Jungen haben Eltern, die mit den Sternen sprechen. Sie werden etwas ganz besonderes sein!" Hatte er damals gesagt, seine bernsteinfarbenen Augen strahlten dabei wie zwei kleine Sonnen.
Nun lag Herzblatt da und schaute ihre drei Kinder zärtlich an: Das größte, dessen Fell hellbraun war mit roten Sprenkeln, nannte sie Funkenjunges. Die kleine Kätzin daneben mit dem braunweißem Fell bekam den Namen Laubjunges. Schließlich schaute sich Herzblatt ihren kleinsten Sohn an und nannte ihn Astjunges, wegen seines dunkelbraunen Fells und seinem langen dünnen Schweif. Sie schnurrte glücklich. "Tupfenstern hat recht," dachte sie," unsere Jungen sind wirklich etwas ganz besonderes!"

"Herzblatt! Herzblatt, wach auf!" Die Heilerin hob verschlafen den Kopf. Drei Tage waren vergangen, seit Herzblatt Mutter geworden war. Sie fühlte sich erschöpft, denn ihre Jungen hatten ständig Hunger und tranken viel Milch. Mit halb geöffneten Augen erkannte sie die schwarze Gestalt von Nesselpfote. Er hatte sein dichtes Fell gegen die Kälte aufgeplustert. Seine dunkelgrünen Augen funkelten Herzblatt verärgert an. "Steh schon auf!" Murrte er,"Sturmwolke geht es nicht gut. Er hat Bauchweh." Funkeljunges und Laubjunges waren nun wach und miauten quengelich, wodurch auch ihr Bruder Astjunges aufwachte und schrie. Herzblatt wurde wütend. "Und deswegen weckst du mich und meine Jungen?!", fuhr sie den Schüler an, "Wegen Bauchschmerzen? Wenn Sturmwolke welche hat, soll er herkommen. Oder noch besser, sag ihm er soll sich einfach etwas hinlegen. Danach geht es ihn bestimmt besser." Nesselpfote wurde langsam ungeduldig. Seine Augen wurden zu schmalen Schlitzen. "Sturmwolke schläft bereits den ganzen Tag!", fauchte er wild,"Sein Bauch tut ihm so weh, dass er seit Sonnenhoch auf einem Stück Holz herum beißt, damit er nicht laut schreien muss! Und du sagst mir, ich soll dich schlafen lassen!" Herzblatt schaute den Schüler überrascht an. Ihr war erst jetzt klar geworden, dass hinter Nesselpfotes Wutausbruch nur Besorgnis um seinen Mentor steckte. Fest erwiderte sie seinen Blick. "Es tut mir Leid,",sagte sie aufrichtig, "Ich werde sofort zu ihm gehen." Die Königin sah noch, wie sich seine Schultern etwas lockerten und sein Blick an schärfe verlor, bevor sie sich ihren Kräutern zuwandte. Als Herzblatt alles hatte, was sie brauchte, machte sie sich auf den Weg über die Lichtung zum Kriegerbau. Drinnen war es dunkel. Die Kätzin brauchte einige Augenblicke, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Außer Sturmwolkes schwarz-graue Gestalt war niemand zusehen. Herzblatt schnappte nach Luft. Nesselpfote hatte nicht übertrieben. Der Bauch des Jungen Kriegers war unnatürlich geschwollen. Er biss so fest in das Holzstück, dass sein Kiefer bereits zitterte. Sein Moosbett war völlig zerstreut, da er wild vor Schmerz mit seinen Hinterbeinen gestrampelt hatte. Seine Augen waren glasig vor Schmerz und schauten Herzblatt flehend an.
"Herzblatt, bitte...",wimmerte er,"gib mir etwas gegen die Schmerzen." Die Heilerin legte ihr Päckchen ab und leckte ihrem Clankamerad tröstend die Ohren, wie sie es bei ihren Jungen auch die ganze zeit machte. "Hast du etwas schlechtes gegessen?" fragte sie. Sturmwolke überlegte kurz. "Das letzte was ich gegessen hatte war eine Ratte..." Herzblatt wusste, dass Ratten oft Krankheiten mit sich trugen. Sie scharte etwas Moos zusammen und legte daneben etwas Schafgabe. "Wenn du diese Kräuter isst, übergibst du dich. Aber danach müsste es dir besser gehen." Das ließ sich Sturmwolke nicht zweimal sagen. Mit einem einzigen Happen hatte er die Kräuter verschlungen. Kurz darauf übergab er sich auf dem kleinen Mooshäufchen. Erschöpft legte er den Kopf auf die Pfoten. Herblatt sah, dass die Schwellung an seinem Bauch etwas zurück gegangen war. Sie gab ihn noch ein paar Mohnsamen, damit er besser schlafen konnte. Dann hielt sie kurz inne. Eigentlich sollte sie Sturmwolke in ihren Bau bringen, damit sie ein Auge auf ihn werfen konnte. Außerdem sollte er nicht so nah bei den anderen Kriegern schlafen. Denn sollte es sich bei ihm um eine Krankheit handeln, könnte er den ganzen Clan damit anstecken. Herzblatt Gedanken überschlugen sich. Er kann nicht in den Heilerbau! Dort sind doch meine Jungen! Ich will auf keinen Fall, dass sie krank werden. Einen Moment lang kämpfte sie noch mit sich selbst, dann ließ sie Sturmwolke schlafend zurück. Es sind nur Magenschmerzen., versuchte die Königin ihr Gewissen zu beruhigen, Keine ansteckende Krankheit.

Herzblatt war gerade an ihren Bau angekommen, als durch ein zartes Geräusch ihr Blut zu Eis gefror. Ein schmerzliches wimmern war zu hören, zart und leise, doch in Herzbatts Ohren war es lauter als der gesamte Donnerweg. Sie stürzte in ihren Bau. Funkenjunges und Astjunges lagen sicher in ihrem Nest, doch Laubjunges lag zusammen gekauert im hintersten Teil des Baus. Die Heilerin rannte zu ihrer kleinen Tochter. Ihr Maul war rot verschmiert. Neben ihr lag ein Päckchen, aus denen ein paar Beeren gefallen waren. Rote Beeren. Todesbeeren. Herzblatt konnte nur noch mit ansehen, wie ihr Junges seinen letzten Atemzug machte. Dann wurden Laubjunges Augen glasig. "Oh nein..." Keuchte Herzblatt. Sie stand völlig reglos da, nur ihre Pfoten zitterten heftig. "NEIN!" Schrie sie jetzt, ihr ganzer Körper begann zu beben. Dann schrie sie nur noch. sie schrie so lange, bis sie eine warme Flanke an ihrer Seite merkte, und eine Stimme, die sanft zu ihr sprach. Dann erst verstummten ihre Schreie und sie drückte ihr Gesicht an Tupfensterns starke Schulter.

Herblatt lag in ihren Nest und drückte ihre beiden Jungen fest an sich. Tupfenstern hatte die Leiche seiner Tochter begraben, nachdem Herzblatt ihr zum letzten mal die winzigen Ohren geleckt und ihren süßen Duft eingeatmet hatte. Nun saß ihr Gefährte neben ihr, seine Augen starrten traurig in die Ferne. Beide blickten auf, als eine dunkelgraue Kätzin zögernd den Bau betrat. "Herzblatt..." ,Sagte sie leise, ihre Stimme war sanft und mitfühlend,"Ich habe davon gehört. Es tut mir so Leid!" Herzblatt schaute ihre beste Freundin an."Ach Kieselteich,",seufzte sie traurig, als die Bilder von Laubjunges Leiche wieder vor ihre Augen traten,"Es ist alles meine Schuld! Hätte ich diese Todesbeeren doch nur besser versteckt oder weggeschmissen!" Normalerweise bewahrten Heiler nie giftige Kräuter oder Beeren in ihren Bau auf, doch im Schattenclan waren die Dinge anders. Oft wurden Katzen so krank das man sie einfach nicht mehr retten konnte, und da war der Tot manchmal besser als ein halbes Leben voller Leid. Tupfenstern legte seiner Gefährtin tröstend die Ohren. Er war zu betrügt um viel zu sagen. "Ich wünschte, ich könnte sie noch einmal sehen." flüsterte Herzblatt, "Wenigstens noch einmal." Tupfenstern schaute die Heilerin an. "Das kannst du vielleicht auch."Sagte er langsam. Die Kätzin schaute überrascht auf. Erst nach ein paar Augenblicken verstand sie, was er meinte. "Stimmt!",rief sie,"In ein paar Tagen ist ja Halbmond! Dann treffe ich mich mit den anderen Heilern. Meinst du wirklich, ich sehe sie in meinen Träumen?"
"Sie ist jetzt beim Sternenclan." Erwiderte er Bestätigend. Ein kleiner Hoffnungsfunke leuchtete im Herzen der Heilerin. Doch dann schüttelte sie den Kopf. "Ich kann nicht zur Heilerversammlung gehen." Sagte sie traurig. "Warum nicht?" Kieselteich schaute sie überrascht an. Herzblatt neigte den Kopf und berührte Astjunges Ohr sanft mit der Nase. "Meine Jungen brauchen mich." Flüsterte sie. Kieselteich nickte verständlich, doch Tupfenstern wirkte überrascht. "Der Sternenclan könnte zürnen, wenn du nicht gehst!" Sagte er etwas bestürzt. Herzblatt schaute ihren Anführer herausfordernd an."Ich lasse meine Jungen nicht mehr alleine!" Sagte sie bestimmend.

"Mama!Mama! Wir wollen raus gehen!" quiekte Funkenjunges aufgeregt,"Dürfen wir, Mama? Dürfen wir?" Auch Astjunges schaute sehnsüchtig zum Ausgang des Baus. Seinen langen Schweif hatte er steil nach oben gereckt. "Aber nur, wenn ihr in meiner Nähe Bleibt." Sagte ihre Mutter streng. Zwei Tage waren vergangen, seit Laubjunges gestorben war. In der Zeit hatte Herzblatt ihre Kinder fast nie allein gelassen. Wenn sie sich um kranke Katzen kümmern musste oder Kräuter sammelte, passte Kieselteich auf ihre Schützlinge auf. Sturmwolke ging es langsam wieder besser. Allerdings hustete er wie viele andere Katzen stark. Die Blattlehre war eingetroffen und hatte mit dem ersten Schnee auch Krankheit ins Lager gebracht. Doch Herzblatt war das egal, solange es ihren Jungen gut ging. Astjunges zuckte zusammen, als er mit seiner kleinen Pfote vorsichtig den frischen Pulverschnee berührte. "Das ist aber Kalt!" Miaute er halb erschrocken, halb fasziniert. Funkenjunges machte sich einen Spaß daraus, Fußspuren im Schnee zu machen. Herzblatt beobachtete vergnügt ihre Söhne, wie sie lachten und sich gegenseitig mit Schnee überhäuften, als sie plötzlich ein entsetztes Jaulen hörte. Kieselteich kam auf sie zu gesprintet. "Herzblatt! Schwarzfleck bekommt vor Husten kaum noch Luft! Du musst ihm helfen!" Ohne etwas zu sagen rannte die Heilerin in ihren Bau. Dann sprintete sie mit Kräutern im Maul über die Lichtung zum Ältestenbau, Kieselteich war direkt hinter ihr. Schwarzfleck hustete lautstark und schnappte stoßweise nach Luft. "Schwarzfleck, beruhige dich." Sagte sie sanft. Wenn er seine Atmung nicht bald unter Kontrolle brachte, würde er ersticken. "Kann nicht...keine Luft..." Brachte er hervor, bevor ein neuer Hustenanfall ihn durch schüttelte. In diesen Moment hörte Herzblatt einen Spitzen Schrei. Sie kannte ihn. Er war die letzten Tage in ihren düstersten Träumen erschienen und fast schien es, als könnte ihr junges Herz den Schmerz und das Entsetzen nicht mehr ertragen. Die Kätzin rannte los. Sie wollte jetzt nur noch eins, ihre Jungen beschützen mit allem, was sie hatte. Als sie es über die halbe Lichtung geschafft hatte, sah sie nur noch eine große, braun gefiederte Gestalt, die einen schreienden Fellball packte und innerhalb von Herzschlägen verschwunden war. Als Laubjunges gestorben war, hatte sich Herzblatt wie betäubt gefühlt. Das traf nun nicht ein. Sie rannte mit einer Kraft, die sie noch nie zuvor gespürt hatte, aus den Lager, das Gesicht Richtung Himmel. Sie wollte Funkenjunges wieder haben und das Monster töten, das ihn entführt hatte!

Die Sterne leuchteten bereits am Nachthimmel, als Herzblatt zurück ins Lager kam. Seit dem tot ihrer beiden Jungen fühlte sich ihr Herz an, als hätte eine Kralle aus Trauer es aufgeschlitzt, und nun verblutete es langsam und qualvoll. Einige Katzen saßen auf der Lichtung. Sie schauten sie an. Doch in ihren Blicken lag kein Mitleid, sondern Vorwurf und Verärgerung. "Was ist passiert?" Fragte die Heilerin verunsichert. "Schwarzfleck ist tot." Antwortete Nesselpfote leise. Seit sie sich um Sturmwolke gekümmert hatte, war er ihr etwas freundlicher gesind. Schwarzfleck war ein beliebter Ältester gewesen. Viele behaupteten auch, er war einmal der beste Krieger der Schattenclans. Hätten Herzblatts Gedanken nicht um ihr Junges geschwirrt, hätte sie wahrscheinlich mehr um den Verstorbenen getrauert. Doch im Moment war ihr alles andere nebensächlich. Ohne auf die wütenden Blicke ihrer Clankameraden zu achten, lief sie in ihren Bau und tröstete ihr letztes Junges.

Diese Nacht würde Herzblatt ihr Leben lang nicht vergessen. Sie saß die ganze Nacht über Astjunges gebeugt und hielt nach Gefahren für ihren kleinen Sohn Ausschau. "Nicht nochmal..." Murmelte sie ununterbrochen vor sich hin."Bitte nicht nochmal..." Mitten in der Nacht bekam Astjunges plötzlich Fieber. "Da sind Funkenjunges und Laubjunges...sie..haben Sterne im Fell..." Murmelte der kleine Kater im Schlaf. "Bleib bei mir!" Flehte seine Mutter leise "Bleib bei mir! Bitte!" Die Heilerin versuchte alles. Sie versuchte jedes Heilkraut, das ihr gegen Fieber einfiel. Sie gab ihn Mahlbeeren zur Stärkung. Doch es wurde nicht besser. Als am nächsten Morgen Kieselteich zu Herzblatts Bau kam, sah sie die Heilerin vor ihren Bau sitzen. Den Schwanz hatte sie ordentlich auf ihre Pfoten gelegt. Mit versteinerter Miene schaute sie auf einen kleinen Erdhaufen, der mit perlweißen Kieseln überdeckt war. Die Kriegerin trat zu ihr. "Den habe ich vorher noch nie gesehen." Sagte sie leise. Kieselteich merkte, dass etwas nicht stimmte und sie hatte schon einen furchtbaren Verdacht. "Ich habe die Kiesel selbst hergebracht damit es schöner aussieht. Ich würde ihn gerne noch eine weile bei mir behalten, deswegen liegt er direkt vor meinem Bau." Herzblatts Stimme hatte keinerlei Gefühl, und ihrer Freundin wurde eiskalt.
Tupfenstern hatte die ganze Szene verfolgt. er trat vor seine Gefährtin. Eine weile schauten sie sich stumm in die Augen. Oft brauchten sie keine Worte, um die Gedanken und Gefühle des anderen zu verstehen. Der Anführer holte tief Luft, als würden die Worte, die er gleich sagen würde, viel Kraft kosten. "Ich werde auf der nächsten großen Versammlung eine Ergänzung zum Gesetz der Krieger vorschlagen." In seinen Augen lag tiefes Bedauern, doch seine Stimme war ruhig und fest. Kieselteich war überrascht, doch Herzblatt nickte leicht. "Was denn für ein Gesetz?" Fragte sie zögernd. Tupfensterns Blick glitt zum Himmel, wo gerade die letzten Sterne verblassten. "Ab sofort dürfen Heilerinnen keine Jungen mehr haben. Ihre Liebe und Loyalität sollte nur noch ihren Clankameraden gelten." Die Kriegerin schnappte entsetzt nach Luft.
"Das kann nicht ins Gesetz der Krieger aufgenommen werden! Heilerinnen sind in erster Linie Kätzinnen wie jede andere auch. Ich selbst kenne das wunderbare Glück einer Mutter. Man kann ihnen das doch nicht einfach verweigern, nur weil sie sich einen anderen Weg ausgesucht haben als den Weg einer Kriegerin!" Tupfenstern schaute ausdruckslos in ihre wütenden blauen Augen. "Sieht Herzblatt als junge Mutter glücklich aus?" Fragte er tonlos. Bevor Kieselteich etwas erwidern konnte wischte Herzblatt mit ihrem Schweif über ihr Maul, um sie zum schweigen zu bringen. Ruhig sprach die Heilerin weiter:"Wenn eine Kriegerin in die Kinderstube zieht, kann sie immer damit rechnen, dass es andere Krieger gibt, die für sie mit jagen und kämpfen können. Der Clan ist dann immer noch gut versorgt.
Doch in jedem Clan gibt es auf Dauer nur eine Heilerin. Wer versorgt den Clan, wenn ich zu beschäftigt bin? Selbst wenn ich einen Schüler gehabt hätte, wäre die ganze Arbeit nicht erledigt gewesen. Und jetzt sie doch was passiert ist! Ich habe Schwarzfleck sterben lassen, um mein Junges zu retten, das praktisch schon verloren war. Und andersherum habe ich Laubjunges verloren, um einen Clangefährten zu retten." Jetzt schaute auch sie zu den letzten Sternen auf. "Das Zeichen des Sternenclans war mehr als deutlich. Eine Kätzin muss sich zwischen Heilen und Jungen entscheiden, denn beides schafft sie nie." Mit diesen Worten machte sie sich auf den Weg um Kräuter für die Kranken Katzen zu suchen. Dabei glaubte sie die Pfotenschritte drei winziger Katzen hinter sich zu hören. Ich hoffe wir sehen uns wieder, meine Kleinen. Und jetzt spielt in Frieden zwischen den Sternen!

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Oooooookay.... ich habe keine Ahnung, warum ich es nicht schaffe, kursiv zu schreiben. Kann mir einer helfen?



Zuletzt von Laviana am Do 31 Jul - 20:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Lyra

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BeitragThema: Re: Das Gesetz der Krieger - Das fehlende Gesetz (WaCa Geschichte)   Mi 30 Jul - 16:23

Tolle Geschichte Very Happy Ich bin zwar nicht so für WaCa, aber ich mag sie trotzdem ^^ Kursiv schreibst du übrigens so: (Wort) Ohne Klammer ^^


LG Ly

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BeitragThema: Re: Das Gesetz der Krieger - Das fehlende Gesetz (WaCa Geschichte)   Mi 30 Jul - 19:21

Danke! Very Happy


Ich meinte damit nicht, dass ich nicht weiß, WAS kursiv bedeutet. Ich wusste nicht, WIE ich die Sätze kursiv bekomme. XD Aber jetzt weiß ich es.
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BeitragThema: Re: Das Gesetz der Krieger - Das fehlende Gesetz (WaCa Geschichte)   Do 31 Jul - 17:19

Hm, ich seh da irgendwie keinen Unterschied, aber okay xD

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BeitragThema: Re: Das Gesetz der Krieger - Das fehlende Gesetz (WaCa Geschichte)   Do 31 Jul - 20:41

....Jetzt besser? Razz
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Mirjana

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BeitragThema: Re: Das Gesetz der Krieger - Das fehlende Gesetz (WaCa Geschichte)   Do 31 Jul - 20:43

Razz Scherz ^^


P.S. Bin Lyra (:

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