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 Snowys Abenteuer im Wald von Ambala Kapitel 1

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BeitragThema: Snowys Abenteuer im Wald von Ambala Kapitel 1   Fr 22 März - 13:50

Es war ein sonniger, warmer, Abend, als ich beschloss einen kleinen Flug über das Hoolemeer zu machen. Ich konnte es kaum noch abwarten schöne Luft unter meine Flügel zu bekommen.
Doch bevor ich über das Meer flog, gab ich Boron und Barran Bescheid. Sie sagten mir zu. Also schnappte ich mir Ferdinand, denn ohne ihn flieg ich nicht immer weg, und flog los. Das Meer funkelte im Sonnenuntergang und es roch so, salzig. Salziger als sonst. Vielleicht, weil es in den letzten Tagen nicht geregnet hatte? Ach, ist ja auch egal, ich muss meinen Kopf mal freibekommen, deshalb flieg ich ja! Nicht über Salz nachzudenken!, dachte ich.
Ich flog mit der Zeit tiefer über dem Hoolemeer, so tief, dass mein Backboardflügel die Wasseroberfläche streifte. „ Snowy! pass auf! Nicht, dass ich dir noch ins Wasser plumse!“ schrie Fedinand, mein Nesthälter.
„ Ja, ja ich pass ja schon auf, aber es ist so ein schöner Abend! Und ich muss meinen Kopf mal freibekommen. Ich bin in letzter Zeit einfach zu sehr gestresst! Da muss man seine Seele mal baumeln lassen!“ antwortete ich und flog wieder aufwärts.
„Na gut.“ sagte Ferdinand. „ Kannst du mich vielleicht wieder in den großen Baum bringen? Entschuldige, wenns ein bisschen plötzlich ist, aber ich habe nachher noch ein Gildentreffen und ich möchte nicht, wie beim letzten Mal, zu spät erscheinen.“
„Ein Gildentreffen? Hast du nicht gesagt, dass du heute Nacht genügend Zeit hast, um etwas tolles mit mir zu unternehmen?“ fragte ich verdutzt.
„ Ja, aber das sagte ich nur, weil ich das Treffen in diesem Moment vergessen hatte. Du weißt doch, dass ich ein bisschen vergesslich bin.“ tröstete er mich.
Ich flog ihn also zurück in den Ga Hoole Baum und fand sogar noch Zeit, für einen kleinen Plausch mit Boron. dann flog ich wieder weg. Ganz allein.
Ich war so sehr in den Sonnenuntergang vertieft, dass ich vergaß, zurück zum großen Baum zu fliegen. ich flog einfach in den Wald von Ambala rein! Das wollte ich eigentlich nicht, denn ich sagte zu Boron und Barran, wenn sie mich bräuchten, dass ich über dem Hoolemeer fliegen würde. Na, ja, es wird ja nicht so schlimm sein, hier zwischen den Bäumen Slalom zu fliegen, oder? dachte ich. Sie werden mich jetzt nicht brauchen.
Etwas später, sah ich eine gruselige Eule, die mich mit sehr großen vorwurfsvollen Augen anssah. Ich wollte gerade zu ihr fliegen, um Hallo zu sagen, doch als sie sah, dass ich sie ansah, flog sie schnell weg. Ich wunderte mich, kann man denn vor mir Angst haben?
Ich flog ein bisschen verwirrt weiter und fand die Eule, nach einiger Zeit erneut, an einem kleineren Gebüsch wieder. Sie kehrte mir den Rücken zu. Sie bemerkte mich noch nicht einmal. War sie eventuell taub? Nein, das konnte eigentlich nicht der Fall sein, oder doch? Jedenfalls beschloss ich zu ihr zu fliegen, um es erneut zu versuchen. „Hallo? Ich bin Snowy. Darf ich wissen wer du bist? Ehm, ich bin übrigens vom großem Ga Hoole Baum.“ begrüßte ich sie.
„Bleib ja weg von mir!“ fauchte sie mich an. „Ich bin ein Monster, keiner will etwas mit mir zu tun haben! Alle lachen mich aus! Alle meinen ja, ich sei so hässlich! Und es stimmt! Ich bin hässlich! Ich warne dich! Trete mir nicht zu nahe! Wenn du das machst! Bist du dran! Ja, dann wirst du von den Reinen fertig gemacht! Ich gehörte einst mal zu ihnen! Sie setzen in die Eulenwelt, dass keine Eule Kontakt mit mir knüpfen darf! Weil ich eine Schande für alle Eulen seie! Sie hätten mich am liebsten umgebracht, doch ich konnte fliehen! Und wenn sie merken, dass eine andere Eule mit mir spricht, dann, ja, diese Eule hätte dann zu viel mitbekommen, meinen die Reinen. Sie müsse dann zur Strecke gebracht werden und ich auch!“ sagte sie. Ich bemerkte wie eine Träne an ihrem Gefieder abprallte. Doch ich hörte nicht darauf, was sie zu mir sagte, nein, ich ging zu ihr.
„Du brauchst keine Angst zu haben. Ich bin eine Wächterin. Ich kann dich in Sicherheit bringen. Keine Eule hat e verdient, so fertiggemacht zu werden! Und du bist nicht hässlich! Sag nicht sowas! Vielleicht ein bisschen gruselig, aber das kommt von deiner Trauer und Depresivität! Wir bekommen das wieder hin! Vertraue mir.“ tröstete ich sie und schaute sie vertrauensvoll an.
„Ich bin Screemy.“ begann sie, doch ichhinderte sie daran weiterzuerzählen, denn ich bemerkte eine fremde Schleiereule und ich befürchtete, dass es eine Reine sein könnte. Und meine Befürchtung stimmte.
„ALARM! ALARM!“ schrei sie und forderte mich zum Kampf auf. Doch ich lehnte ab. Sie flog schnell auf mich zu, doch bevor irgendetwas geschehen konnte, schnappte ich mir Screemy und flog so schnell ich konnte im Zickzack format durch den Wald, sodass die Schleiereule mich nicht mehr finden konnte. Sie war weg.
Als ich wieder im großen Baum war, berichtete ich Boron und Barran von dem Vorfall im Wald von Ambala. Sie waren stolz auf mich, dass ich Screemy gerettet hatte. Ich begann zu berichten…
Das war mein Abenteuer, im Wald von Ambala.

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